im Zick-zack durch den Monat


So wie beim Musterthema geht es auch im Leben zu. Zurück aus Berlin von einem spannenden Tag im Museum der Kulturen .Ganz wunderbar organisiert, stand ich mit meinen Perlen zwischen Vitrinen von alten Trachten . Es war eine Freude mit sehr interessiertem Publikum in so einer Umgebung zu stehen. Ich habe wenig vom Museum selbst sehen können, aber ein Mehr möchte ich unbedingt nachholen.

Zwischen Aus- und Einpacken fiel mir heute ein gefaltetes Stück Papier aus dem letzten Jahr in die Hände. "das Leben ist schön und so bunt" - wie wahr und dazu auch noch dreieckig.



Dann entstanden als Ablenkung flott wilde ZickeZackeblätter für den MusterMittwoch.



 mäandert



























                                        Gelkreiden über ein geschnittenes Papier gewischt.

Per Zickzack durchs Land geht es weiter, gleich am Freitag nach Solingen zu einem ganz besonderen Kurs bei Sabine Danielzig.  Hoffentlich gibt es ausreichend Muße für Bilder.

Perlenbörse im Museum der Kulturen

Das Museum der Kulturen in Berlin Dahlem veranstaltet am kommenden Samstag zum zweiten Mal eine kleine, aber feine Börse, bei der ich dieses Jahr dabei sein darf.
Wer Lust und Laune hat, sich das lohnenswerte Museum und ein paar besondere Extras anzusehen , ich würde mich sehr freuen.






Beim Vergößeren des Flyers lassen sich die Teilnehmer mit ihren angebotenen Schätzen gut lesen.
Auffallend wie oft in diesem Bereich  - die weibliche Vorherrschaft!

Vielleicht sehen wir uns!

von zickzacke über ticktacke zu Hühner... ist es nicht weit

Das Oktoberthema der Müllerin kommt mit vielen Ecken und macht besonders Spaß, weil einem lauter doofe Sprüche dazu einfallen.
Leider hatte ich kein schnelles Huhn parat, sonst wäre das gleich mit auf die Postkarten gewandert.
















Lauter Kartenreste, die schon irgendein angefanges Etwas hatten, wurden endlich weiter bearbeitet.




Die werden alle demnächst in den Briefkasten wandern . Habt ihr gelesen, dass die Post jetzt einen Aufschlagsmarke für 90 Cent anbietet, Prio, damit die Karte oder der Brief am nächsten Tag da ist.
ich kann  ich mich an Aussagen erinnern, da hieß es , bis 16.oo im Kasten und am nächsten Tag am Zielort. Das ist noch nicht so lange her.

Ich hatte eine entfernte Tante, die 95 Jahre geworden ist und allerhand zu erzählen hatte. z.B., dass in ihrer Jugend der Bostbote zweimal am Tag kam, bis an die Wohnungstür, die alle einen Postschlitz hatten. Auch wennn Digitales schnelle Nachrichten ersetzt, der Wert und die Ästhetik der echten Post wird bleiben.







Gewitterfische für IMAGO

Wer künstlerisch ganz vielfältig in Kinder-und Jugendarbeit unterwegs ist, weiß wie wichtig und sinnvoll das ist und wer da schon länger dran ist auch ,wie mühsam es ist kontinuierliche Arbeit in diesem Bereich aufrecht zu erhalten. Erst recht, wenn man sich auf die Fahne geschrieben hat, es nicht nur für Kinder betuchter Eltern anzubieten, sondern es allen zu ermöglichen. Arbeit mit Schulverweigerern, Flüchtlingskindern etc. gehört regelmäßig dazu.
In diesem Bereich arbeitet die   IMAGO Kunst- und Designschule e.V. Erfurt, die mit einem enormen Engagement 4 Frauen gegründet hatten und die diesen Herbst tatsächlich 20-jähriges Bestehen feiert. Welch ein Erfolg! Selbst umziehen mußten sie zweimal mit allem in dieser Zeit.
Wie viel Kraft eingesetzt werden muß, um solche eine Einrichtung am Leben zu erhalten, die jedes Jahr erneut um jeden Cent kämpfen, Fördertöpfe ausfindig, Sponsoren finden muß, können sich viele nicht vorstellen, die einem geregelten Büroalltag nachgehen. Immer zusätzlich zum Kursalltag der Schule und den Ausstellungen an verschiedensten Stellen der Stadt.

Mit einer großen Präsentation " Vielfalt im Quadrat" im Haus der Sparkassenverbandes Hessen-Thüringen wird das Jubiläum sichtbar gewürdigt und gefeiert.

Jeden , der diese Arbeit unterstützt, die weit weniger Lobby hat als z.B. Musik im jugendlichen Bereich, möchte ich "Danke!" zurufen und vorallem "Weiter so!"

In Abständen habe ich dort auch Projekte betreut und Kurse gegeben. Alle Dozenten der letzten Jahre wurden gebeten einen 50x50 Rahmen zusätzlich zu gestalten für die Ausstellung, die dann versteigert werden zu Gunsten der IMAGO. Sehr gern bin ich dieser Bitte nachgekommen.




























Hier ist mein Beitrag, der den Titel Gewitterfische bekommen hat.




































Jede Spende ist willkommen, auf der Imagoseite ist auch das Spendenkonto vermerkt. Auch der kleinste Betrag hilft.

Der Titel des Flyers zeigt Ausschnitte der Kalenderposter, die die Schule jedes Jahr für und mit Hilfe von Sponsoren erabeitet hat. Schaut euch die oben verlinkten Seiten von Imago an, es ist ein Genuß!





Spätlese- Sommerhose ohne Kneifzange

Jetzt sind zwar schon die Augen auf die wärmeren Teile gerichtet, aber da der September für uns noch total sommerlich war, zeige ich noch fix das letzte Nähstück. Bei Ellen hatte ich mich sofort in einen gelb gemusterten Stoff verliebt, normalerweise gar nicht mein Beuteschema, aber er strahlte eine unglaubliche Sommerfreude aus. Sie hat mir es dann auch ermöglicht den Stoff zu bekommen.Ganz lieben Dank ! Superdünn und leicht, ideal für 32°C.




Wie immer gibt es wenig Zeitreserven vor dem Urlaub, aber das sollte wohl zu schaffen sein. In der Ottobre 2/2017, die jetzt unsere Bibo hat, war eine simple Schlupfhose. Meist kommt es dann aber anders. Die zwei Ottobreschnitte, die ich bisher probiert hatte, waren reichlich, also habe ich nix nachgemessen und die 38 zugeschnitten und genäht bis auf den Gummibund.




Ein Fehler, wie ich beim Anprobieren feststellte , ich bekam sie zwar an, aber nur mit Kneifzange. Einen RV in diesem dünnen Material, widerstrebte mir, also mußte schnell eine andere Lösung her. Allerdings ist schnell immer relativ.


So habe habe ich in die Vorderhose zwei senkrechten Schnitte gemacht, an diese je einen Taschenbeutel genäht, der mit den Schlitzen verstürzt wurden.
Das vordere mittlere Stück mit einem festen Bund versehen, der Rest auf Gummi. Jetzt kann man es wie einen Latz abklappen zum Öffnen, so reicht die Weite zum An-und Ausziehen, die entstanden ist. Geschlossen wird mit Schlinge und Knöpfchen. Wahrscheinlich muß man innen noch ein Knöpfchen gegensetzen.



Beim ersten Tragen in Sizilien fiel mir dann am Abend ein seltsamer Faden auf. Hüstel. Ich war tatsächlich mit Heftfäden an den Taschen unterwegs, der farbige Stoff hatte das gut kaschiert.

Mehr herbstliche Garderobe gibt es heute hier 
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